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Heuweg bebt beim Fußballfest gegen die FC-Legenden

SVR feiert trotz 2:12 gegen die Traditionself des 1. FC Köln einen unvergesslichen Abend

Artikel vom 18. Mai 2026

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    Was für ein Fußballfest in der Fliesen-Ramadani-Arena am Heuweg! Der Abend, auf den sich ganz Refrath seit Wochen gefreut hatte, wurde zu einem echten Highlight im Jubiläumsjahr des SV Refrath/Frankenforst. Vor voller Kulisse empfingen die Alten Herren des SVR die Traditionself des 1. FC Köln – und obwohl am Ende ein spektakuläres 12:2 auf der Anzeigetafel stand, fühlte sich dieser Abend für alle Beteiligten wie ein großer Sieg an.

    Schon vor dem Anpfiff lag eine besondere Stimmung über der Anlage. Überall lachende Gesichter, volle Ränge, kölsche Fußballromantik pur – und mittendrin zahlreiche FC-Legenden, die noch immer zeigen können, warum sie einst Bundesliga-Stadien begeistert haben. Namen wie Marcel Risse, Marco Höger, Stephan Engels, Carsten Cullmann, Alex Voigt oder auch Christian Clemens sorgten nicht nur für Nostalgie, sondern auch immer wieder für Szenen, bei denen das Publikum anerkennend applaudierte.

    Doch die Alten Herren des SVR machten ihre Sache zunächst sensationell gut. Ganze 20 Minuten hielt die Defensive dem Offensivwirbel der FC-Traditionself stand – und das mit großem Einsatz, cleverem Stellungsspiel und jeder Menge Leidenschaft. Das gefeierte 0:0 fühlte sich zwischenzeitlich fast schon wie ein eigener Treffer an. Erst ein Elfmeter von Marcel Risse brachte die FC-Legenden schließlich auf die Anzeigetafel. Schade, dass am Heuweg der VAR noch nicht zu gelassen war - wer weiß, ob dieser das Schiedsrichtergespann um Dominik Kaysers nicht doch noch umgestimmt hätte.

    Danach zeigte die Traditionself ihre ganze Klasse und kombinierte sich immer wieder sehenswert durch die Reihen. Aber genau das machte den Abend auch so besonders: Hier trafen keine Profis auf Statisten, sondern Fußballfreunde auf Fußballlegenden – mit Respekt, Spaß und jeder Menge guter Laune.

    Insgesamt setzte der SVR beeindruckende 29 Spieler ein. Und egal ob auf dem Platz, an der Seitenlinie oder später beim gemeinsamen Ausklang – überall sah man nur fröhliche Gesichter. Spielertrainer Torsten Hattenbach brachte den Abend anschließend mit einem breiten Grinsen perfekt auf den Punkt:
    „Spieler wie Risse, Höger, Engels und Clemens sind natürlich schon genial. Aber die dritte Halbzeit haben definitiv wir gewonnen.“

    Für zwei ganz besondere Jubelmomente sorgte der SVR dann noch in der zweiten Halbzeit: Erst traf Torgarant Kevin Petersen zum umjubelten Ehrentreffer, ehe Veteran Sven Zilger nach feiner Vorarbeit von Flügelflitzer Philipp Piroth ebenfalls den Ball im Netz versenkte. Spätestens da gab es auf und neben dem Platz kein Halten mehr – die Zuschauer feierten jede Aktion der Gastgeber wie ein Bundesliga-Tor.

    Auch Fußball-Vorstand Michael Wehner zeigte sich nach dem Abpfiff überwältigt:
    „Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern – ohne sie wäre so eine Veranstaltung überhaupt nicht möglich gewesen. Dazu diese großartige Unterstützung der Zuschauer: Das war ein echtes Ereignis für ganz Refrath.“

    Und genau das war es: weit mehr als nur ein Freundschaftsspiel. Es war ein Abend voller Emotionen, Erinnerungen und echter Vereinsliebe. Ein Abend, an dem alte Fußballhelden zauberten, der Heuweg bebte und ganz Refrath gemeinsam feierte. Oder wie viele Zuschauer nach dem Abpfiff sagten:

    So fühlt sich Fußball an.